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THEMENBOGEN : Die Gemeinsame Agrarpolitik - ein notwendiger Protektionismus ?

Die gemeinsame Agrarpolitik vor unvermeidbaren Reformen

Ende Juli vergangenen Jahres kam die so genannte „Gruppe der 6“ (Australien, Brasilien, USA, Indien, Japan und die EU) in Genf zusammen, um einen Weg aus den gescheiterten Doha-Verhandlungen zur Regulierung des Welthandels zu finden. Die Verhandlungsrunde wurde 2001 im Golfstaat Qatar ins Leben gerufen und sollte eigentlich bereits 2004 beendet sein - wenn nicht die delikate Frage der Agrarpolitik die Gespräche ins Stocken bringen würde. Die Lösung des Agrarproblems ist zur Vorbedingung aller Debatten unter den 149 Mitgliedsstaaten der WTO geworden. Keiner der Welthandelsgrößen wagt jedoch den ersten Schritt, wenn es um das Senken der Zollschranken und Subventionen geht. Besonders viele Finger zeigen dabei auf die Europäische Union. Die Euros du Village geben euch mit diesem Themenbogen einen Überblick über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU, um die Grundzüge einer der wichtigsten europäischen Politikfelder zu verstehen.

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Die GAP steht seit ihrer Entstehung durch den Vertrag von Rom (1957), dem Gründungsakt der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, im Zentrum der europäischen Konstruktion. Wegen ihrer strategischen Wichtigkeit und auf Grund ihrer vorherrschenden Bedeutung innerhalb der gemeinschaftlichen Politik (Erster Budgetposten der EU mit 45 % des Budgets) ist die GAP seit einem halben Jahrhundert Gegenstand von Auseinandersetzungen zwischen den Mitgliedsstaaten. Trotz einer Reihe wichtiger Reformen, die dieses Instrument an die wirtschaftliche Realität angepasst haben, warten sowohl die Europäer als auch Drittländer, besonders die Entwicklungsländer, noch immer auf die großen Reformen. Um zu Beginn dieses 21. Jahrhunderts nach wie vor ein wirksames Instrument der europäischen Politik sein zu können und nicht mehr auf den gemeinschaftlichen Finanzen zu lasten, muss die GAP reformiert werden. Eine Notwendigkeit, die jedoch weit davon entfernt ist, von allen anerkannt zu werden.

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24 janvier 2007

Par Pierre ROCA

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Sur internet

Euractiv
Rubrik zur Reform der GAP
Europäische Kommission
Generaldirektion für Landwirtschaft
DGAP - Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.
Dossier zur GAP